La Gomera ist vulkanischen Ursprungs. Sie weist aber schon über einer Million Jahren keine vulkanische Aktivität mehr auf. Auf La Gomera herrscht ein gemäßigtes subtropisches Klima. Es gibt einen südlichen und eine nördlichen Klimabereich. Durch die Passatwinde herrscht im Norden der Insel eine mittlere Sonneneinstrahlung. Im Süden gibt es eine höhere Sonneneinstrahlung und damit höhere Temperaturen. Die Landschaft von La Gomera ist sehr vielfältig. Sie reicht von kargen Bergen bis hin zu vegetationsreichen Küstenstreifen, Plantagen und fruchtbaren Tälern. Darüber hinaus gibt es im zentralen Hochland zahlreiche undurchdringlich wirkende Waldgebiete. 1986 wurde der über 4500 ha große Lorbeerwald, der auch Nebelwald genannt wird, von der UNESCO als Welterbe anerkannt und ist als Nationalpark ausgewiesen.
Tourismus auf La Gomera
Bis ca. Anfang der 60iger Jahre des 20. Jahrhunderts war die Landwirtschaft die ökonomische Basis La Gomeras. Seither wurde die Insel auch immer mehr für den Tourismus erschlossen, aber nicht überlaufen. Es gibt auf La Gomera nur wenige Strände. Für Wandertouristen ist die Insel ideal. Es gibt zahlreiche Wanderwege. Der Tourismus ist inzwischen der wichtigste Wirtschaftszweig geworden.
Die Mehrzahl der Einwohner lebt heute direkt, oder indirekt vom Tourismus. Einer der touristischen Anziehungspunkte ist die einzigartige Vielfalt an Meeressäugern vor La Gomera. Im Südwesten vor La Gomera tummeln sich 21 unterschiedliche Delphin- und Walarten.