Lanzarote

Felsenküste und Sandwüste

Kanarische Inseln

Lanzarote

Lanzarote ist die nördlichste Insel der Kanaren. Sie liegt rund 140 km von der marokkanischen Küste und rund 1000 km vom spanischen Festland entfernt. Die Insel, die zu Spanien gehört, hat eine Fläche von 845,5 km². Ihren Namen verdankt die Insel Lanzarote dem Genueser Seefahrer Lanzarote da Framqua alias Lancelotto Malocello. Dieser entdeckte im Jahr 1336 die Insel und ließ sich dort nieder.


LanzaroteLanzarote gehört zur spanischen Provinz Las Palmas. Sie ist eine der insgesamt 17 autonomen Regionen Spaniens. Auf der Insel leben rund 130.000 Menschen, wobei gut die Hälfte der Einwohner in der Hauptstadt Arrecife lebt.

Felsenküste und Sandwüste - Lanzarote

Die Insel hat insgesamt 213 km Küste. 16,5 km davon sind Kiesstrand, weitere 10 km Sandstrand. Der Rest ist Felsenküste. Lanzarote ist vulkanischen Ursprungs. Im Norden der Insel erhebt sich das Famara-Massiv. Der Gipfel, der Peñas del Chache, liegt auf 671 Metern ü. NN. Im Süden der Insel erhebt sich der Los Ajaches auf 608 Meter ü. NN. Südlich des Famara-Massivs schließt sich die Sandwüste von El Jable an. Diese trennt das Famara-Massiv von den so genannten Feuerbergen (Montañas del Fuego) des Timanfaya-Nationalparkst. Dort kam es zuletzt 1824 zu starken Vulkanausbrüchen. Dieser Teil der Insel ist geprägt von stark auftragenden Vulkankegeln.

1987 erklärte die Welt Tourismus Organisation Lanzarote zu einer der sechs weltweit zu erhaltenden Landschaften. Von der UNESCO wurde Lanzarote 1994 zum Biosphären Reservat ernannt.

Tourismus auf Lanzarote

Die Durchschnittstemperaturen betragen auf Lanzarote im Sommer durchschnittlich rund 35° C, im Winter 20 bis 23° C. Lanzarote ist ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen und von deutschen Flughäfen aus mit dem Flugzeug in ca. 4 bis 5 Stunden erreichbar.


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