Pico del Teide

Vulkanberg auf Teneriffa

Kanarische Inseln

Der Pico del Teide - höchster Berg von Spanien

Der Pico del Teide ist mit 3.718 m die höchste Erhebung auf der kanarischen Insel Teneriffa und gleichzeitig der höchste Berg von Spanien. Sein Name basiert auf der hispanisierten Form Guanchen-Begriffes „Echeyde“. Dieser steht für die "Wohnung des bösen Dämons Guayota", welcher der Legende nach den Sonnengott Magec eingefangen und in Echeyde gefangen hielt.


Pico del TeideAuf dem Pico del Teide liegt im Sommer Schnee

Die Hänge des Teide sind kaum bewachsen. Man vermutete zunächst, dass der Teide vor ca. 170.000 Jahren entstand, als die Magmakammer eines älteren Vulkans in sich zusammenbrach. Heute geht man davon aus, dass die 17 Kilometer Durchmesser große Caldera aus einem Hangrutsch in Richtung Orotava entstand. Man geht auch davon aus, dass das unterseeische Plateau im Norden Teneriffes durch dieses abgerutschte Material entstand.

Als Vulkan, der aus einem Guss entstanden ist, kann man den Teide jedoch nicht bezeichnen. Es handelt sich eher um einen Schichtvulkan. Dieser hatte sich durch die Anhäufung von Material von aufeinander folgenden Eruptionen gebildet. Der Teidegipfel ist 200 m hoch. Er entstand ebenfalls aus einem älteren Krater.

Auf Teneriffa herrschen zwar das ganze Jahr über milde Temperaturen (die Durchschnittstemperatur liegt bei 23°C und es gibt 300 Sonnentage, auf dem Teidegipfel liegt im Winter aber Schnee.


Tourismus auf dem Pico del Teide

Bereits 1954 wurde der Pico del Teide als Nationalpark ausgewiesen. Der in den 90iger Jahren stark angestiegene Tourismus führte dazu, dass seit Ende der 90iger Jahre die Einhaltung des Naturschutzes rund um den Teide von Wildhütern kontrollierte wird. Das Wandern außerhalb der gekennzeichneten Wege ist nicht erlaubt. Aber über die gut beschilderten Wege gelangt man ohne alpine Erfahrung kann man den Teide besteigen. Auch kann man die Teleférico del Teide, eine Seilbahn, benutzen, um nach oben zu kommen. Diese Art der „Besteigung“ dauert ca. acht Minuten. Mit einem Preis von 22,00 Euro je Person (Stand Juni 2006) ist dies eine unkomplizierte Art der „Bergbesteigung“. Die Fahrt endet allerdings 150 m unterhalb der Bergspitze. Für diese letzten Höhenmeter ist eine Besteigungserlaubnis notwendig. Diese wird im Büro der Nationalparkverwaltung erteilt und zwar in der Regel ohne Einschränkung, gegen Vorlage des Personalausweises. Gesperrt wird der Gipfel aus Sicherheitsgründen wenn sich der Schnee auf dem Gipfel meterhoch türmen sollte.


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